Freitag, 30. Dezember 2011

Strahler … Und das Licht leuchtet in der Finsternis

An / Fang(t) an: Macht es hell. Knipst die Finsternis aus.

Ich befinde mich in einem mir unbekannten Haus. Alles ist schwarz. Ich kann nichts erkennen. Ich traue mich nicht mich zu bewegen. Habe Angst einen Anfang, einen ersten Schritt zu machen.

„Finsternis, Dunkelheit“. Das ist unheimlich und bedrückend. Wir sind unsicher und haben Mühe uns zurechtzufinden. Dunkelheit ist nicht nur die Abwesenheit einer Lichtquelle. Es gibt auch die Dunkelheit in mir, in meinen Gefühlen, tief in meinem Herzen. Manchmal hat sie einen Namen und manchmal ist es nur ein Gefühl.
Ich habe Angst, Angst vor Morgen, Angst vor der Zukunft.

Finsternis ...
Doch dann taste ich an der Wand entlang und
spüre einen Schalter unter meinen Fingern.
Er gibt mir Halt in dieser Situation.
Behutsam drücke ich auf diesen Schalter und
der Raum erstrahlt in einem warmen angenehmen Licht.

Alle Sorgen und Ängste scheinen mir wie weggeblasen.
Das Licht gibt mir ein Gefühl von Sicherheit.
Es leuchtet für mich und zeigt mir den Weg.

Durch eine kleine Geste, durch das Drücken eines Schalters, kann man ein ganzes Haus erleuchten. Dieses Licht vertreibt nicht nur die Dunkelheit in dem Haus, sondern verändert unsere Sicht. Es kann auch uns und unser ganzes Leben verändern und hell machen.


Licht geht auf ...
Licht geht auf,
Licht lässt erkennen,
Licht weist den Weg,
Licht gibt Wärme,
Licht vertreibt das Dunkel,
Licht lässt wieder hoffen.

Guter Gott,
lass mich den Schalter finden und die Finsternis ausknipsen.
Hilf mir Licht in mein Leben und in die Welt zu bringen,
dorthin wo es gebraucht wird,
wo es den Weg erleuchtet und Hoffnung bringt.
Christus ist das Licht der Welt;
Wir brauchen dieses Licht zum Leben.
Gott, gib uns dieses Licht, lass es in uns brennen,
lass es Feuer fangen und sich entzünden.



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