Ich befinde mich in einem mir unbekannten Haus. Alles ist
schwarz. Ich kann nichts erkennen. Ich traue mich nicht mich zu bewegen. Habe
Angst einen Anfang, einen ersten Schritt zu machen.
„Finsternis,
Dunkelheit“. Das ist unheimlich und bedrückend. Wir sind unsicher und haben
Mühe uns zurechtzufinden. Dunkelheit ist nicht nur die Abwesenheit einer
Lichtquelle. Es gibt auch die Dunkelheit in mir, in meinen Gefühlen, tief in
meinem Herzen. Manchmal hat sie einen Namen und manchmal ist es nur ein Gefühl.
Ich habe Angst, Angst
vor Morgen, Angst vor der Zukunft.
| Finsternis ... |
spüre einen Schalter unter meinen Fingern.
Er gibt mir Halt in dieser Situation.
Behutsam drücke ich auf diesen Schalter und
der Raum erstrahlt in einem warmen angenehmen Licht.
Alle Sorgen und Ängste scheinen mir wie weggeblasen.
Das Licht gibt mir ein Gefühl von Sicherheit.
Es leuchtet für mich und zeigt mir den Weg.
Durch eine kleine
Geste, durch das Drücken eines Schalters, kann man ein ganzes Haus erleuchten.
Dieses Licht vertreibt nicht nur die Dunkelheit in dem Haus, sondern verändert
unsere Sicht. Es kann auch uns und unser ganzes Leben verändern und hell
machen.
| Licht geht auf ... |
Licht lässt erkennen,
Licht weist den Weg,
Licht gibt Wärme,
Licht vertreibt das
Dunkel,
Licht lässt wieder
hoffen.
Guter Gott,
lass mich den Schalter
finden und die Finsternis ausknipsen.
Hilf mir Licht in mein
Leben und in die Welt zu bringen,
dorthin wo es
gebraucht wird,
wo es den Weg
erleuchtet und Hoffnung bringt.
Christus ist das Licht
der Welt;
Wir brauchen dieses
Licht zum Leben.
Gott, gib uns dieses
Licht, lass es in uns brennen,
lass es Feuer fangen
und sich entzünden.
